Leopard-Bluse mit Jogginghose? Netz nennt Chefin der Grünen Jugend „geschmacklos“
Jette #Nietzard, Chefin der Grünen Jugend, hat kürzlich ein Foto-Interview mit dem „Stern“ gemacht. Besonders ihr Outfit hat viele Reaktionen im Netz hervorgerufen.
„Geschmacklos gekleidet, wie ihre Politik“, twitterte einer. „Dieses hässliche Oberteil passt so gar nicht zur Jogginghose“, kommentiert ein weiterer. „Viel ekliger sind keine Socken in den Turnschuhen!“, so ein anderer.
Österreich schließt Grenzübergänge zu Slowakei und #Ungarn
In Ungarn und der #Slowakei breitet sich derzeit die hochansteckende Viruserkrankung Maul- und Klauenseuche aus, die etwa Nutztiere wie Rinder und Schweine betrifft. Österreich will daher ab dem 5. April den Grenzverkehr an bestimmten Übergangsstellen stoppen.
Zu den Maßnahmen gehöre, dass die Polizei vermehrt Fahrzeuge anhält und kontrolliert und dabei auch notwendige Dokumente überprüft. Damit will man laut dem Bundesinnenministerium verhindern, dass die Viruserkrankung sich auch in #Österreich ausbreitet – insbesondere in den Grenzregionen.
Der Bremer Innensenator Ulrich #Mäurer hat die Migrationspolitik der vergangenen Jahre scharf kritisiert. Deutschland habe zu viele junge Männer aufgenommen – das habe zu einem massiven Gewaltproblem geführt, sagte er gegenüber der Bild mit Blick auf die Polizeiliche #Kriminalstatistik für 2024.
Mäurer forderte daher eine deutlich strengere Steuerung der Migration in einem #Koalitionsvertrag zwischen SPD und Union, denn viele Städte und Kommunen seien überfordert. Zudem verlangte er mehr Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber: „Von zehn Personen, die einwandern, bleiben am Ende wegen der Rechtslage neun bei uns.“ Das sei deutlich zu viel.
Der #EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas zufolge deckt die EU bereits die Hälfte des Bedarfs der Ukraine an Munition.
„Wir müssen der #Ukraine so schnell wie möglich Hilfe zukommen lassen. Präsident Selenski hat gesagt, dass sie fünf Milliarden brauchen, um mindestens zwei Millionen Schuss zu haben“, so #Kallas in Warschau. Die Hälfte des Bedarfs sei bereits gedeckt.
FPÖ-Bürgerbüro in #Wien mit Stahlkugeln beschossen
Bisher unbekannte Täter haben kürzlich in Wien das Bürgerbüro der #FPÖ-Europaabgeordneten Petra Steger mit zwei Stahlkugeln beschossen. Ein Passant habe die beschädigten Glasscheiben bemerkt, meldete die Bezirksvorsitzende am Dienstag.
Eine Kugel steckte im Sicherheitsglas fest, während die andere ein Fenster durchschlagen habe und „zwischen Glasschichten stecken blieb“. Bei der Waffe könnte es sich demnach um eine Zwille handeln. #Steger kündigte an, Anzeige zu erstatten, und hofft, „dass die Behörden die Täter schnellstmöglich finden und zur Rechenschaft ziehen“.
Der Kampf um das Überleben der einzigen Demokratie des Nahen Ostens in einem muslimischen Meer genießt die Sympathie der konservativen ungarischen Wählerschaft, weil man die gleichen Werte teilt.
Die ungarisch-israelischen Beziehungen können nicht von den Beziehungen zwischen den ungarischen Juden und den nichtjüdischen Ungarn getrennt werden, weshalb ich zunächst einen notwendigerweise kurzen, nicht vollständigen Überblick geben möchte.
Die Emanzipation der ungarischen Juden fand im 19. Jahrhundert statt. Das revolutionäre Parlament von 1849 (es forderte eine unabhängige ungarische Regierung in Rebellion gegen Österreich) konnte das Gleichheitsgesetz zwar verabschieden, aber noch nicht in Kraft treten lassen, so dass die jüdische Gemeinschaft erst 1867 die gleichen Rechte erhielt.
Der Antagonismus zwischen den orthodoxen Juden, die aus dem Osten, hauptsächlich aus Galizien, eingewandert waren, und den städtischen Juden, die der spezifisch ungarischen neologen Linie folgten und sich assimilieren wollten, sowie der vom Adel geschürte Antisemitismus, der in dem von den Juden angeheizten wirtschaftlichen Wettbewerb unterlegen war, konnten die erfolgreiche Integration der Juden in die ungarische Gesellschaft nicht verhindern, die erst durch die Niederlage im Ersten Weltkrieg und den anschließenden, im Schloss von Trianon in Versailles unterzeichneten Friedensvertrag gebrochen wurde.
Dabei wurden mehr als zwei Drittel des Territoriums des historischen Ungarns und mehr als die Hälfte seiner Bevölkerung ohne Rücksicht auf die wirtschaftliche Lebensfähigkeit oder die ethnische Zugehörigkeit den Nachfolgestaaten der österreichisch-ungarischen Monarchie einverleibt.
So gerieten Gebiete mit ungarischer Bevölkerungsmehrheit unter fremde, nationalistische Unterdrückung, was eine Flüchtlingswelle auslöste. Darüber hinaus führte das Chaos zur Ausrufung einer kommunistischen Räterepublik, in deren Leitung Leute jüdischer Abstammung überproportional vertreten waren.
Ein Numerus clausus zum Nachteil der Juden
Nach dem Untergang der Räterepublik etablierte sich ein autoritär-konservatives, eingeschränkt demokratisches System, das bis zur deutschen Besatzung in 1944 überlebte. In den 1920er Jahren wurden die Arbeitslosigkeit der Akademiker und die antisemitischen Studentenbewegungen, die infolge der Kriegsniederlage und der Sowjetrepublik stärker geworden waren, durch die Einführung des Numerus clausus bekämpft. Damit wurde allen ethnischen Gruppen entsprechend ihrem Anteil an der Bevölkerung ein Hochschulstudium ermöglicht.
Obwohl dies nicht ausdrücklich im Gesetz verankert war, wurde damit vor allem das Studium für Juden verhindert, von denen viele gezwungen waren, ins Ausland zu gehen. Ich möchte hier nur anmerken, dass es in den Vereinigten Staaten sogar noch in den 1950er Jahren einen Numerus clausus für Juden an medizinischen Fakultäten gab, und bis zur Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von 2023 passten sogar die Universitäten der Ivy League ihre Zulassungsquoten an den Bevölkerungsanteil der jeweiligen Rassen, zum Nachteil asiatischer und weißer (unter ihnen jüdischer) Studenten. Trotzdem ist der ungarische Numerus clausus von 1920 bis heute umstritten. Die Linke bezeichnet ihn als das erste antisemitische Gesetz in Europa, obwohl es erst das erste nach dem Ersten Weltkrieg war. In den vorangegangenen Jahrhunderten gab es unzählige antijüdische Gesetze, darunter der Numerus clausus in Russland ab 1887 und in Rumänien ab 1893.
Die Blütezeit des ungarischen Judentums
Im Jahr 1930 bekannten sich 70 bis 80 Prozent der Handels- und Bankbeamten, etwa 60 Prozent der Kaufleute, die Hälfte der Rechtsanwälte, ein Drittel der Privatbeamten, Ärzte, Journalisten und Redakteure, ein Viertel der Schauspieler, 11 Prozent der Industriellen, 7 Prozent der Beamten und 5 Prozent der Arbeiter zum israelitischen Glauben.
In der Kultur (Theater, Zeitungsverlage, Buchverlage, Kino), im Bankwesen, in der Großindustrie und im Handel waren die Juden weit über ihrem Anteil in der Bevölkerung vertreten.
Im Jahr 1930 waren in Budapest 20,5 Prozent der Bevölkerung und 25,9 Prozent der Hausbesitzer jüdisch. 41,1 Prozent der Mietobjekte, 41 Prozent der Wohnungen und 41,2 Prozent der Zimmer waren in jüdischem Besitz, während landesweit 5 Prozent der Bevölkerung jüdisch waren.
Eine Einheit der Armee zur Verteidigung der Juden
Das Friedensdiktat von Trianon machte die Revision zu einem nationalen Ziel, was Ungarn in die deutsch-italienische Achse einreihte. Die Feindseligkeit der Franzosen und die Gleichgültigkeit der Briten trugen dazu bei. Ab 1938 folgten die Judengesetze Schlag auf Schlag: Zunächst wurde nur der Anteil der Juden in bestimmten Berufen auf 20 Prozent, dann auf 6 Prozent begrenzt, bis hin zum Verbot der Eheschließung zwischen Juden und Ariern und der „Rassenschande“, zum Entzug des Eigentums und 1944 zum Tragen des gelben Sterns und der Ghettoisierung.
Am 19. März 1944 besetzte die Wehrmacht Ungarn. Bis dahin hatte das Land den deutschen Forderungen erfolgreich widerstanden. Etwa 60.000 bis 80.000 polnische Soldaten, Zivilisten und jüdische Flüchtlinge fanden in Ungarn Zuflucht.
Für das Vertrauen der Juden in das Horthy-Regime war charakteristisch, dass die Mitglieder der zionistischen Bewegung oft nicht in der Lage waren, ihre eigenen Verwandten von der Gefahr zu überzeugen, der sie ausgesetzt waren. Zwischen dem 28. April und August wurden in einer der größten Operationen des Holocaust 430.000 von 825.000 Juden deportiert. 150.000 dienten ohne Waffen in der Armee, und 200.000 blieben in Budapest. Am 26. Juni 1944 forderte Gouverneur Horthy einen Abschluss der Deportationen, dem seine Staatssekretäre nicht nachkamen. Horthy beorderte die Panzertruppen von Major des Generalstabes Ferenc Koszorús nach Budapest, die am 6. Juli die Deportation der Juden aus der Hauptstadt verhinderten.
Es ist bezeichnend für die politische Dimension des Zusammenlebens von ungarischen Juden und nichtjüdischen Ungarn, dass linke Historiker die Rolle sowohl von Horthy als auch von Koszorús bei der Rettung der Budapester Juden bestreiten, bis hin zur Leugnung der Absicht. Die Rechte hingegen ist stolz darauf, dass Ungarn das einzige besetzte Land war, in dem eine Einheit der Armee zur Verteidigung der Juden eingesetzt wurde.
Auschwitz-Birkenau ist der größte ungarische Friedhof
Am 19. Oktober 1944 setzten die Deutschen Horthy ab. Auch danach wurden noch tausende von Juden ermordet und Todesmärsche nach Österreich und Deutschland geschickt, aber das Ausmaß dieser Verluste lag weit unter dem der früheren industriellen Deportationen. Auschwitz-Birkenau ist der größte ungarische Friedhof; jedes dritte Opfer war ungarisch.
Nach 1945 gab es sowohl in der Kommunistischen Partei als auch in der gefürchteten Geheimpolizei eine große Zahl von Juden, die ihr Jüdischsein aberkannten. Dies blieb natürlich nicht unbemerkt, ebenso wenig wie ihre überproportionale Präsenz in der Kultur, den Medien und der Finanzwelt.
János Kádár hatte zwar den Antisemitismus verboten, aber das war kein Hindernis dafür, ebenso wie die christlichen Kirchen die jüdische Gemeinschaft unter die Kontrolle des Geheimdienstes zu stellen. Vor allem die Jugendarbeit und der „Zionismus“ (Stellungnahme neben Israel) wurden verfolgt. Ungarn brach im Jahr 1967 zusammen mit mehreren anderen Ländern des Ostblocks die diplomatischen Beziehungen zu Israel ab, um sie 1989 als erstes dieser Länder des Blocks wieder aufzunehmen.
Autor, Gábor Sebes ist in Budapest lebender jüdischer Publizist, Autor von „Mandiner“.
Magyarul:
Deutsche Übersetzung von Krisztina Koenen
Bild: Die Synagoge von Óbuda (geb. 1820-21) ist das älteste jüdische Gebethaus in Budapest, das noch heute in Betrieb ist, und eines der Überbleibsel der europäischen klassizistischen Synagogenarchitektur.
Fechterin will nicht gegen #Transgender-Athletin konkurrieren – und wird disqualifiziert
Die Fechterin Stephanie Turner hat sich bei einem #US-Wettkampf am vergangenen Wochenende geweigert, gegen Redmond Sullivan anzutreten, weil er letzte Saison noch als Mann in seinem Collegeteam antrat, dieses Jahr in der Frauenmannschaft.
In einem mutigen Schritt wählte Turner, sich hinzuknien, anstatt zu fechten. Ihre Trotzreaktion wurde mit einer schwarzen Karte, der schwerwiegendsten Sanktion im #Fechten, bestraft, was zu ihrer Eskortierung von der Veranstaltung führte. Danach musste sie ein Dokument unterzeichnen, das die Strafe bestätigte – ein Erlebnis, das viel öffentliche Aufmerksamkeit und Debatten auf sich zog.
#EXKLUSIVAfD in Umfrage knapp hinter CDU – Wirtschaftsexperte bringt es auf den Punkt
Während die Union Schuldenpakete schnürt und über eine Koalition mit der SPD verhandelt, schmilzt ihr Vorsprung in der Wählergunst. In einer am Dienstag von RTL und NTV veröffentlichten Forsa-Umfrage liegt die AfD nur noch einen Punkt hinter der Union: CDU/CSU kamen auf 25 Prozent, die #AfD auf 24 Prozent, und sie ist bald die potenziell stärkste Partei in Deutschland. Merz rutscht ebenfalls ab.
„Ökonomen sehen die Entwicklung mit Sorge“, schreibt das Handelsblatt. Es zitiert den Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, die Umfragelage führe auf gebrochene Wahlkampfversprechen und die gegenwärtigen Koalitionsverhandlungen zurück. Diese zeigten, „dass es Union und SPD an Mut und einem klaren Kompass mangelt.“ Im Satellit-Interview geht Bernhard #Wolf, Professor für Wirtschaft und Verwaltung em. Rheinland-Pfalz darauf ein.